FA-Netzwerktester

Nachdem vom letztdem Weihnachtsgeld noch etwas übrig war, bestellte ich mir endlich den Netzwerktester vom "Funkamateur". Leider schaffte ich es zeitlich nicht ihn sofort aufzubauen und das holte ich nun nach. Hier kommt der Baubericht.

Nachdem ich mir das Buch zum Netzwerktester nachbestellt und gelesen, den Bericht von Volker, SM5ZBS, und den passen Thread im QRP-Forum X-mal gelesen habe ging es los.
Spricht mein Lötkolben noch mit mir??? Schließlich hast du ihn ja monatelang vernachlässig ???. Also erst einmal den Bausatz ausgepackt und nachgeschaut was alles dabei ist.

nwt unbestueckt

 

Da hätten wir die schon mit den SMD-Bauteilen vorbestückte Platine, diverse Widerstände, Kondensatoren und andere elektronische Bauteile, je 1 Dämpfungsglied 10 und 30 dB, den Reflexionsmeßkopf, diverse Weißblechgehäuse und die CD zum Netzwerktester. Hier auch noch einmal die Lötseite des Netzwerktesters.

Bausatz Netzwerktester unbestückt Unterseite

Bausatz Netzwerktester unbestückt Unterseite

Als nächstes habe ich erst einmal die Kleinteile sortiert und ausgemessen um Verwechselungen zu vermeiden. Ich war leicht irritiert da 6 Keramikkondensatoren 1 nF in der Stückliste vorhanden sind aber nur 5 an einem Streifen sowie 1 extra vorhanden waren. Die Lösung: C52 ist ein NP0 Kondensator. Das hatte ich in der Stückliste glatt übersehen. Nach Volkers Beschreibung habe ich die Abstandhalter erst einmal mit montiert. Im Bausatz suchte ich die Schrauben für die Abstandshalter. In der Anleitung steht zwar das man keine benötigt, ich habe mich aber dann gefragt wie das gehen soll und habe erst einmal welche aus meinen Beständen genommen. Die Lösung erfolgt später.

FA-NWT

FA-Netzwerktester

Nachdem vom letztdem Weihnachtsgeld noch etwas übrig war, bestellte ich mir endlich den Netzwerktester vom "Funkamateur". Leider schaffte ich es zeitlich nicht ihn sofort aufzubauen und das holte ich nun nach. Hier kommt der Baubericht.

Nachdem ich mir das Buch zum Netzwerktester nachbestellt und gelesen, den Bericht von Volker, SM5ZBS, und den passen Thread im QRP-Forum X-mal gelesen habe ging es los.
Spricht mein Lötkolben noch mit mir??? Schließlich hast du ihn ja monatelang vernachlässig ???. Also erst einmal den Bausatz ausgepackt und nachgeschaut was alles dabei ist.

nwt unbestueckt

 

Da hätten wir die schon mit den SMD-Bauteilen vorbestückte Platine, diverse Widerstände, Kondensatoren und andere elektronische Bauteile, je 1 Dämpfungsglied 10 und 30 dB, den Reflexionsmeßkopf, diverse Weißblechgehäuse und die CD zum Netzwerktester. Hier auch noch einmal die Lötseite des Netzwerktesters.

Bausatz Netzwerktester unbestückt Unterseite

Bausatz Netzwerktester unbestückt Unterseite

Als nächstes habe ich erst einmal die Kleinteile sortiert und ausgemessen um Verwechselungen zu vermeiden. Ich war leicht irritiert da 6 Keramikkondensatoren 1 nF in der Stückliste vorhanden sind aber nur 5 an einem Streifen sowie 1 extra vorhanden waren. Die Lösung: C52 ist ein NP0 Kondensator. Das hatte ich in der Stückliste glatt übersehen. Nach Volkers Beschreibung habe ich die Abstandhalter erst einmal mit montiert. Im Bausatz suchte ich die Schrauben für die Abstandshalter. In der Anleitung steht zwar das man keine benötigt, ich habe mich aber dann gefragt wie das gehen soll und habe erst einmal welche aus meinen Beständen genommen. Die Lösung erfolgt später.

FA-NWT

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Nach nochmaligen Studium der Aufbauanleitung, Volker´s Seite, dem Buch zum NWT sowie dem Thread im QRP-Forum habe ich mir noch einmal die wichtigsten Dinge gekennzeichnet und los ging es mit den bestücken der Gleichrichterdiode, der Spule und den Widerständen.

Die Widerstände, Spule und Diode sind bestückt

 Am nächsten Tag waren erst einmal alle 100nF Keramik-Kondensatoren dran. Zuvor habe ich noch den C52 montiert um später im Eifer des Gefechts nichts zu vertauschen.

C52 und alle 100µF Keramik-Kondensatoren wurden bestückt

Dann waren die restlichen Keramik-C´s sowie der 80 MHz Quartzoszillator, die PIC-Fassung, der Meßkopf-IC und IC8 dran. Beim Kondensator C56 sollte man genau hinschauen und kontrollieren in welchen Löchern man Ihn montiert da direkt daneben noch ein Loch für den entfallenden R12 ist. Die beiden Spannungsregler LM 7805 rundeten den Baufortschritt ab. Das verlöten der Spannungsregler mit der großen Massefläche gingen mit meiner "alten" Weller-Lötstation mit einer dicken Spitze erstaunlich gut, ich musste nur etwas mehr Kolophonium hinzufügen. Wie man sieht sind die beiden roten LED´s auch schon montiert. 

Die restlichen Keramik-C´s sowie weitere Bauelemente wurden bestückt

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Danach kamen die Tantal-Kondensatoren sowie die restlichen Elektrolytkondensatoren an die Reihe. Bei den Kondensatoren sollte man tunlichst die Polarität kontrollieren um später keine bösen Überraschungen erleben zu müssen. Um diesen Baufortschritt abzuschließen montierte ich noch die beiden Spannungsregler 78L05 und 78l08, die Stiftleisten für spätere Erweiterungen, den Quartz Q1, den Jumper 1 (nicht gesteckt lassen) sowie provisorisch die grüne LED D5. 

Alle restlichen Kondensatoren und Spannungsregler wurden bestückt

 Nein, ich habe kein perpetuum mobile gebaut, D5 sieht nur so aus als wenn sie leuchtet. Zum Schluss kamen noch die USB-, die beiden BNC- und Die Spannungsversorgungsbuchse(n) an die Reihe. IC7 wurde auch eingesteckt.

Alle restlichen Bauelemente wurden bestückt

Nun war es Zeit für einen Probelauf. also nach Baumappe die Spannung angelegt, bei gleichzeitiger Überwachung des Stromes die Spannungen an festgelegten Punkten wiederholt mit dem Oszilloskop nachgemessen und es stimmte alles. Auch noch mal den 80 MHz Quartzoszillator kontrolliert sowie den Takt an IC7. Auch alles Ok.
Nun von der Begleit-CD die Software installiert und das erste mal das ganze gestartet.

Der 1. Start von WinNWT

Die Meldung ist normal, da für jedes Exemplar des FA-NWT eine Kalibrierung (es geht, mit etwas geminderter Genauigkeit, auch ohne) vorgesehen ist um Bauteiltoleranzen ausgleichen zu können. Hierzu wird ein Ordner für den aktuellen Benutzer angelegt. Ich habe mal versuchsweise einen Kalibrierungsvorgang nach Anleitung durchlaufen lassen und es sah alles gut aus. Nach Fertigstellung des Netzwerktesters werde ich das komplette Gerät noch mal neu kalibrieren um die vollständige Funktion zu prüfen und nachvollziehbare Messvorgänge zu erhalten.

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Am nächsten Tag habe ich mich dann an den Einbau in das Abschirmgehäuse gemacht. Als erstes habe ich die Leiterplatte in das große Gehäuse eingebaut und mit den Muttern der BNC-Buchsen provisorisch befestigt. 

Vormontage der Platine im grossen Abschirmgehäuse

 Als nächstes habe ich die Platine von unten mit dem Abschirmgehäuse verlötet. Man sieht das es wichtig ist, einen Lötkolben mit höherer Leistung und etwas breiterer Spitze zu benutzen. Mit meinen Lötkolben ist die Verlötung am Rand nicht besonders gelungen. Im gleichen Arbeitsgang habe ich auch die unteren Abschirmdeckel auf der Unterseite verlötet. Diese habe ich für spätere Umbaumaßnahmen etc. nur Punktweise angelötet. Hier löste sich auch die Frage nach den Schrauben für die Abstandshalter am Anfang diese werden nicht benötigt da nach dem Verlöten der Platine sind keine Abstandshalter mehr notwendig sind.

Einlöten der Platine sowie der unteren Abdeckungen

Dann habe ich die oberen beiden Abschirmkammern ebenso Punktweise verlötet. Ein Versuch das äußere Abschirmgehäuse mit der Oberseite zu verlöten schlug wegen meines etwas schwachem Lötequipments komplett fehl.

Montage der oberen Abschirmkammern

Die Deckel der einzelnen Kammern sowie den oberen und unteren Deckel des Abschirmgehäuses habe ich dann punktweise (auf jeder Seite einmal) verlötet um beim späteren /p - Einsatz nicht irgendwann "fliegende" Teile zu haben.

Seite 5

Nun ging es an den Reflektionsmesskopf. 

Inhalt Reflektionsmesskopf

 Die Montage des Reflektionsmesskopf ist normalerweise relativ einfach, nur hatte ich mit meinen “etwas dickeren” Fingern so meine Probleme. Schlussendlich hatte ich das auch gemeistert und “mein” FA-NWT war fertig gestellt. Leider habe ich vergessen vom Zusammenbau des Messkopfes Bilder zu machen. Auf dem nachfolgenen Bild seht Ihr den kompletten NWT mit aufgestecktem Reflektionsmesskopf.

Netzwerktester das erste Mal zusammengebaut

Nun war es Zeit für die Kalibrierung des NWT. Was der Unterschied zwischen Eichung und Kalibrierung ist, erfahrt Ihr auf den Seiten von Wikipedia. Zuerst wurde nach Anleitung der Netzwerktester selber kalibriert. Dazu muss als erstes ein Dämpfungsglied von 40dB zwischen Eingang und Ausgang eingeschliffen werden (ich habe praktischer weise ein 10 dB und 30dB Dämpfungsglied mitbestellt).

Einschleifen von 40dB zwischen Eingang und Ausgang

Dieses gab dann folgene Kurve in WinNWT.

FA-NWTKurve mit 40dB Dämpfungsglied

Als nächstes wurde der Ausgang des NWT direkt mit dem Eingang verbunden.

Direktes verbinden von Eingang und Ausgang

Und das ergab die folgene Kurve.

Kurve Eingang und Ausgang direkt verbunden

Diese Werte wurden abgespeichert und damit war die Kalibrierung des Netzwerktesters abgeschlossen. Die Kalibrierung des linearen Detektors habe ich noch nicht durchgeführt.

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Zur Abrundung habe ich mal die Dämpfung zwischen Eingang und Augang gemessen. Dazu habe ich den Eingang und den Ausgang des NWT offen gelassen.

Messen der Dämpfung zwischen Eingang und Ausgang

Dieses gab dann folgendes 

Dämpfung zwischen Eingang und Ausgang

 

Also ich bin der Meinung das mehr als 80 dB so richtig top sind. Verschlossen

Seite 7

Als nächstes kam dann der Reflektionsmesskopf an die Reihe. Dazu muss der Reflektionsmesskopf mit dem Aus- und Eingang des NWT verbunden werden.

Bild Kalibrierung des Reflektionsmesskopfes

 

Dieses ergab dann diese Kurve und wurde abgespeichert.

Kurve der Kalibrierung des Reflektionsmesskopfes

Damit war die Kalibrierung abgeschlossen und der NWT betriebsbereit. Zum Spaß habe ich einen 50Ω Widerstand aus der Netzwerktechnik in meiner Bastelkiste gesucht und einfach mal mit dem NWT-Reflektionsmesskopf gemessen.

Kurve 50Ω Abschlusswiderstand

Man sieht das er auch bei 160MHz noch eine gute Anpassung hat.

Nun muss ich noch ein ansprechendes Gehäuse für meinen NWT finden und dieser Baubericht ist hier damit zu

Ende...